Lionel Messi

Angestoßen von einer endlich mal wieder guten Ausgabe des Fußballkulturmagazins 11 Freunde habe ich gestern und heute nur noch Zunge schnalzen können und ich weiß endlich warum ich Christiano Ronaldo nicht mag:





Und wer noch nicht genug hat:

Europawahl 2009 - Geht wählen!!

Ich war heute wählen! Man mags nicht glauben, aber es ist wahr! Nicht wie der Kollege frontbumpersticker im kmiefigen Keller des Rathauses sondern schön in einer der hintersten Ecken des nächstgelegenen "Bürger - Amts". Der Name verdient es in Anführungszeichen gesetzt zu werden, denn für meinen letzten Perso hab ich da geschlagene 2 1/2 Stunden verbracht, um mir dann anzuhören, dass ich das auch hätte online machen können.

Wie dem auch immer sei, stand ich heute vor so nem langen Stimmzettel, für den ich locker hätte drei Tische brauchen können, na ja, bei 31 Auswahlmöglichkeiten... . Da hatte man doch wirkloich die Qual der Wahl. Und als ich den Stimmzettel nach unten wanderte, fühlte ich mich doch etwas wie der König und musste ebenfalls lachen: Rentner, Kommunisten, Christen, Nazis und so weiter und so fort, da kam Freude auf.

Ich für meinen Teil habe mein Kreuz wie immer an der richtigen Stelle, nämlich an der Zweiten gemacht. Tuts mir gleich, es muss ja nicht die zweite Stelle sein.

Geht wählen!

Und da ist der Zweite - Karim Haggui kommt

Der zweite neue Spieler ist da: Es ist Karim Haggui von der Werkself aus Leverkusen, hier die offizielle Presseerklärung der "Roten":

Hannover 96-Presseservice: Haggui-Wechsel perfekt

Hannover (ots) - Karim kommt: Der Tunesier Karim Haggui spielt ab der kommenden Saison für Hannover 96. Der 25-Jährige wechselt ablösefrei vom DFB-Pokalfinalisten Bayer 04 Leverkusen an die Leine. Haggui erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag. Der beidfüßige Innenverteidiger kam 2006 von seinem tunesischen Heimatverein Etoile Sportive du Sahel über Racing Straßburg zu Bayer 04 Leverkusen. Haggui war bisher 53-mal für die tunesische Nationalmannschaft im Einsatz und schoss dabei fünf Tore. 2004 wurde er Afrikameister. 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke hat den Wechsel in wenigen zielführenden Gesprächen klargemacht: "Karim ist jung, hat trotzdem schon jede Menge internationale Erfahrung, zeigt immer vollen Einsatz - er wird uns bei Hannover 96 ganz sicher weiterhelfen." Auch 96-Trainer Dieter Hecking ist von Karim Haggui überzeugt: "Er soll und wird unsere Abwehr stabilisieren." Karim Haggui nennt die Gründe für seinen Wechsel: "Ich denke, Hannover 96 hat jede Menge Potenzial. Das hat das Team von Trainer Dieter Hecking in der vergangenen Saison immer wieder bewiesen, vor allem auch gerade beim 1:0 Sieg gegen meinen Ex-Club Bayer Leverkusen. Ich freue mich, hier bei der Weiterentwicklung mithelfen zu können."

Na dann, auf gehts!

Der erste neue Spieler ist da

erste Arbeitsprobe des neuen Sportdirektors Jörg Schmadtke: Die Verpflichtung des 21-jährigen Valdet Rama vom FC Ingolstadt.

Bielefeld - 96 Vorbericht

Mit Anstand und Würde aus dieser verkorksten Sais0n verabschieden, das ist der Wunsch vieler 96 - Fans, die an diesem Sonnabend mit nach Bielefeld fahren oder sich das Spiel von "Heckings Losern" - wie die "Roten" in den einschlägigen Foren des Vereins genannt werden - vor dem Fernseher ansehen. Es wäre zumindest eine kleine Entschädigung, die die Mannschaft gegenüber ihren Fans mehr als einmal schuldig geblieben ist. Doch genügt das, um die schlechte Saison, in der oftmals Angsthasenfußball und Konzeptlosigkeit nicht nur im Spiel nach vorne vorgeherrscht hatte, wenigstens etwas vergessen zu machen?

Meine Antwort lautet Nein! Die Karten müssen nach dem Spiel gegen Bielefeld auf den Tisch, Klubchef Martin Kind nennt so etwas kühl "Fehleranalyse". Davon dürfte Heckings Zukunft abhängen, denn gelingt es Hecking, Auswege aus der Krise aufzuziegen, so dürfte er noch eine Chance für die neue Saison haben. Fakt ist aber auch, dass Hecking keinen Zugang mehr zu den Führungsspielern zu haben scheint - siehe Tarnat und Balitsch. Fakt ist auch, dass Hecking es nicht geschafft hat, aus einer Ansammlung vieler Einzelspieler, die mit großem Potenzial vor der Saison ausgestattet wurden, eine Mannschaft zu machen. Schlaudraff, Eggimann, Forssell oder auch die jungen Spieler wie Krebs, Balogun, Sal Zizzo oder Yankov sie alle sind entweder auf der Stelle geblieben oder - wie im Falle der Ersteren - doch deutlich ihrer Form hinterher gelaufen. Das muss sich Hecking ankreiden lassen.

Die Fans jedenfalls haben klar Position bezogen: "Meiner Meinung nach hat Hecking resigniert" schreibt zum Beispiel fachwerk. Und El Filigrano meint dazu: "Dieter, bitte, lass es gut sein. Mach' den Funkel, soviel Stil muss sein. Nimm Deinen Hut, alles Gute und Tschüss. Ehe es ganz und gar peinlich wird." Solche Kommentare sind im Forum in der Überhand, und dafür haben sie vor allen Dingen in letzter Zeit allerhand gute Gründe gehabt. Es bleibt den Verantwortlichen zu wünschen, dass sie nicht mit Hecking in den Untergang gehen werden und erkennen, dass dieser Trainer nur noch schwer gegenüber den Fans zu vermitteln sein wird.

Das Spiel gegen die Arminia jedenfalls gerät dabei jedenfalls zur Nebensache, auch wenn es für die Arminia um nichts weniger als den Abstieg in die Zweitklassigkeit geht.

Die vermeintliche Aufstellung: Enke - Pinto (Herrmann), Eggimann, C. Schulz (Vinicius), Rausch - B. Schulz, Lala (Pinto) - Stajner, Bruggink, Krzynowek - Forssell



Hecking nicht mehr zu halten? Letztes Heimspiel eine Offenbarung und Schmach für einen verdienten Spieler

Ok, gegen Wolfsburg kann man verlieren, und als getreuer Niedersachse muss man auch gegen Wolfsburg verlieren. Zu stark waren die Autostädter die Saison über gewesen. Das zeigte sich nicht nur am vergangenen Sonnabend in der AWD-Arena. Dzeko und Grafite, diese namen muss man sich merken. Ein Tor schöner als das andere. Man war das cool, schade, dass ich nicht im Stadion sein konnte, ich hätte wohl den kommenden Meister gesehen und das nach dieser Saison auch völlig zurecht. Klinsmanns wundersame Maßnahmen, Buddhas hier, gläserner Profi da, und Wolfburg? Da gibts den Hügel der Leiden, legendär.

Einen Hügel der Schande müsste man spätestens seit Sonnabend unweit des Trainingsgeländes der "Roten" aufbauen. Man kann und darf gegen Wolfsburg verlieren, aber nicht so! Bis dato hatte ich mich immer schützend vor Trainer Hecking und die Mannschaft gestellt, wenn es Kritik hagelte. Doch nun habe ich die Schnauze voll. Es wär erbärmlich, beschämend, was man hörte von allen Seiten, egal wo man guckte und las. Nicht nur, dass Hecking es in dieser Saison nicht geschafft hat, die Mannschaft in allen Bereichen nach vorne zu bringen, augenscheinlich fehlt es ihm auch an sozialen Einfühlungsvermögen.

Nehmen wir das Beispiel Michael Tarnat: 2004 von Manchester City an die Leine gewechselt, verlieh er der Mannschaft doch Routine und Stabilität. Schon seit Längerem war in der Öffentlichkeit und den Medien gemunkelt worden, ob mit dem Oldie noch einmal verlängert werden würde, oder ob er die "Rente" einreichen kann. Am Samstag nun die Entscheidung: Beim Spaziergang unweit des Mannschaftshotels teilte Hecking ihm mit, dass er die Umzugskartons packen könne. Nicht nur der Zeitpunkt war äußerst ungeschickt gewählt, was noch mehr verblüffte, war die Begründung Heckings nach dem Spiel gegen Wolfburg. Für so etwas gäbe es nie den richtigen Zeitpunkt. Sprachs und ging. Und auch cor dem Spiel als Frank Fahrenhorst und Gaetan Krebs mit Blumen verabschiedet wurden, fehlte Tarnats Name.

Fakt ist: Hecking hat es mal wieder geschafft, einen verdienten Spieler vor den Kopf zu stoßen und ihn zu kränken. Ähnliches war im Winter schon einmal passiert: Der Fall Hanno Balitsch. Wenn 96 diese(n) Spieler in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung hat, dann Gnade der Truppe Gott, Herr Kind ist gefordert, seinem sportlichem Leiter mal die Grenzen aufzuzeigen! Bis hierhin und nicht weiter!

Karlsruher SC - Hannover 96 Vorbericht

Das Spiel am vergangenen Sonnabend war eine gefühlte Niederlage für die Roten". Zu behebig, zu lethargisch besonders nach dem großartigen 1:0 durch Holland-Bomber Arnold Bruggink (9. Minute). Es grenzte an Arbeitsverweigerung zumindest bei einem Teil der Mannschaft, was den Fans danach geboten wurde. Dabei hätte die Truppe grad nach den unsäglichen Diskussionen über höhere Ticketpreise in der letzten Woche einen überzeugenden Auftritt durchaus gebrauchen können, doch keine Spur von Wiedergutmachung. Die Fans zollten es auf ihre Art, keine Stimmung im Stadion ist eben doch auch Stimmung.

Andreas Brehme hat mal einen glorreichen Satz gesagt, der im Moment wie kaum etwas Anderes auf die Leistung von Mikael Forssell zutreffend ist: "Haste scheiße am Fuß, haste scheiße am Fuß!" Egal was der Finne auch anpackt, es ist zumindest am vergangenen Sonnabend immer das Falsche gewesen oder es ging nicht gut. Das Schlimmste was man einem Schüler ins Zeugnis schreiben kann, ist auch das was man Forssell vorhalten muss: Er hat sich stets redlich bemüht.

Chance zur Wiedergutmachung hat die Elf am heutigen Dienstag (Anpfiff 20 Uhr) im Karlsruher wildpark. Mit einem Sieg könnte sie das schlechteste Team in Sachen Torausbeute endgültig in Richtung Zweitklassigkeit schicken. Trainer Dieter Hecking wird wohl wieder der Elf eine Chance geben, die auch gegen die Eintracht begonnen hat. Jiri Stajner steht nach auskurierter Verletzung wieder im Kader.

Die wahrscheinliche Aufstellung: Enke - Pinto, Eggimann, C. Schulz, Rausch - Balitsch, B. Schulz - Schlaudraff (Stajner), Bruggink, Krzynowek - Forssell

P.S.: An die Kollegen des Boulevards: Was soll eigentlich immer dieser scheiße, dem Balitsch irgendwie Meuterei gegenüber dem Trainer zu unterstellen, seid doch froh, dass einer mal die Fresse aufmacht! So, schönen Dienstag.